Upgrades gegenüber dem Basisfahrzeug

Fernreisende auf der Suche nach einem geeigneten Basisfahrzeug stehen immer wieder vor einem Zielkonflikt; auf der einen Seite soll das Fahrzeug robust und gut wartbar sein; auf der anderen Seite aber gerne komfortabel und modern; und zum dritten bitte bezahlbar. Die Schnittmenge dieser drei Ziele ist meist sehr überschaubar.

Stellt man das Ziel der Bezahlbarkeit (die ohnehin relativ ist) hinten an, bietet der Steyr aber die perfekte Kombination aus einem robusten Militärfahrzeugs mit neuwertiger Technik und attraktiver Optik. Auch die „Welt“ zeigte sich von diesem Ansatz schon begeistert.

Damit lässt es Excap aber nicht bewenden; mittlerweile ist eine Reihe von Upgrades erhältlich, und die Liste wird immer länger. Bei weitem nicht alles davon findet den Weg in unser Fahrzeug…  Vermutlich das sinnvollste Upgrade ist die Überarbeitung der Einspritzpumpe, der Verbau eines Ladeluftkühlers und einer geänderten Luftansaugung, auch Airbox genannt. Damit steigt die Leistung von rund 180 auf über 210 PS. Eine geänderte Edelstahl-Abgasanlage steigert nochmal die Leistung und schafft Platz für Stauboxen oder Tanks aus PE. Größere Räder verbessern das Fahrverhalten, reduzieren die Motordrehzahl und damit die Lautstärke im Fahrerhaus. Andere Federn und Dämpfer stimmen das Fahrzeug auf den neuen Beladungszustand ab. Ein Dachträger schafft Platz für ein Ersatzrad oder Brennholz; im Inneren bieten eine Dachkonsole und eine Mittelkonsole zusätzlichen Stauraum. Sogar eine Klimaanlage kann nachgerüstet werden. Highlight im Innenraum sind die Scheelmann Sportsitze, die einen hervorragenden Langstreckenkomfort bieten. Und der neueste Clou aus Gadernheim; die typische Excap-Stoßstange für Projektionsscheinwerfer ist überarbeitet worden. Damit bekommt ein über 30 Jahre alter LKW in seinem zweiten Leben tatsächlich nochmal ein „Facelift“ …

Neben diesen großen Upgrades (und einer Unzahl technischer Maßnahmen im Detail, wie der Erneuerung der Frontscheibe oder der Revision von Kupplung und Getriebe) gibt es viele kleine, feine Verbesserungen, die Excap sich ausgedacht hat. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, kann der weltreisende Kunde sich für eine Winde, Diesel-Wasserabscheider, Reifendruck-Regelanlage, externe Radio-/GPS- oder WLAN-Antennen, einen elektrischen Kupplungsverstärker, eine Außenleiter, Zurrösen, Umfeldbeleuchtung, LED-Scheinwerfer, Zusatzschlösser, ein Soundsystem oder vieles mehr entscheiden – und erreicht dann leicht eine sechsstellige Summe, für die der LKW am Ende den Besitzer wechselt. Unnötig zu sagen, dass jedes Detail im ausführlichen Gespräch gemeinsam besprochen und vereinbart wird.

Die absolute Kür und nur den wahren Profis vorbehalten: wem zwei eingetragene Sitze im Fahrerhaus nicht ausreichen, für den bietet Excap den Umbau auf eine Doppelkabine, kurz DoKa, mit 4-5 eingetragenen Sitzplätzen ein. Damit wird der Steyr auch familientauglich, denn mit der optionalen Rahmenverlängerung nach Aufbaurichtlinien der Firma Steyr ist das Fahrzeug dann auch für längere Kabinen geeignet.

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