Unser Kabinengrundriss hatte Zeit, in unseren Köpfen hin und her gedreht zu werden, wir haben uns ins Wohnen, Schlafen und Kochen hinein gedacht – und den Grundriss daraufhin nochmal geändert.
Ursprünglich war die Sitzgruppe ja vor dem Bett und quer zur Fahrtrichtung angeordnet, ähnlich wie im Dakar 700 von Bocklet, und wie hier beschrieben. Damit war der Eindruck sehr wohnlich und gesellig. Allerdings ist die Anordnung mit dem Nachteil verbunden, immer mit dem Rücken zum Fenster zu sitzen. Das nächste Fenster ist in der gegenüber liegenden Wand, und man hat einen eingeschränkten Blick ins Freie. Wir waren ursprünglich auch davon ausgegangen, dass nur dieser Grundriss möglich ist – denn aufgrund der Symmetrie lassen sich darin Tanks, Elektrik usw. gut auf beiden Seiten anordnen, und man erhält eine gleichmäßige Gewichtsverteilung.
Nach erneuter Rücksprache mit Bocklet funktioniert eine Anordnung der Sitzgruppe längs zur Fahrtrichtung aber genauso, und entsprechend haben wir den Grundriss geändert, also ähnlich wie im Dakar 600. Solange die Änderungen nur auf dem Papier, bzw. im CAD vorgenommen werden müssen, keine große Sache.
Bei der Gelegenheit wanderte die große Dachluke noch von der Mitte des Fahrzeug über den Kopfbereich des Bettes; wegen der Anordnung des Reserverads auf der Kabinenrückwand ist dort der Raum für das rückwärtige Fenster entfallen. Mit der Dachluke über dem Bett wird es nicht nur wieder heller im hinteren Teil des Fahrzeugs, die Luke eignet sich dort auch besser als Notausstieg, Fotoluke oder Blick in den Nachthimmel vor dem Einschlafen.
