Neben den ersten Ausrüstungsgegenständen für die Fahrzeugtechnik und für das Leben außerhalb des Fahrzeugs haben wir uns bereits vor der Fertigstellung mit dem Leben in Mzungu beschäftigt. Zugegeben, man kann sehr spartanisch mit einem Löffel, einem Trinkbecher und einer großen Suppentasse unterwegs sein, wie wir es von unseren ersten Campingreisen mit dem Fahrrad noch kennen.
Da es unser Plan ist, irgendwann mehr als zwei bis vier Wochen unterwegs zu sein, möchten wir auf etwas Luxus jedoch nicht verzichten. Aber wo anfangen und wo aufhören?
Da wir in den letzten Wochen schon alles beschafft hatten, was wir mitnehmen wollen, ist das Chaos an Kartons beim Einräumen erstmal groß. Also eins nach dem anderen…

Zum Schlafen haben wir uns für ganz normales Bettzeug von einem schwedischen Möbelhaus entschieden. Eine große Bettdecke für zwei, zwei Kissen, Matratzenschoner, Spannbettlaken und Bettwäsche. Das alles hatten wir bereits zu Hause im Einsatzfür BESucher – aber wenn wir unterwegs sind, dann haben wir keine Besucher und können die Bettwäsche selbst nutzen. Schlafsäcke, Hüttenschlafsäcke und Isomatten kommen zusätzlich in die Heckgarage – falls wir mehrtägige Wandertouren planen sollten.
Nach dem Aufstehen geht es erst mal ins „Badezimmer“. Da wir im Defender bereits Freude mit unseren platzsparenden Mikrofaser-Handtüchern hatten, haben wir hier aufgestockt. Die Auswahl ist wieder einmal erschlagend. Wir haben Handtücher und Waschlappen in verschiedenen Größen von der Globetrotter Hausmarke FRILUFTS und von Sea-to-Summit. Außerdem haben wir zukünftig eine Waschmaschine an Bord, um den Aufwand für Handwäsche zu reduzieren. Okay, keine echte Waschmaschine, sondern eine Weithalstonne, in die man morgens die Wäsche packt, die man den ganzen Tag auf dem Dach rumfährt und aus der man abends die (hoffentlich) saubere Wäsche herausnimmt. Soviel zur Theorie – der Praxistest folgt natürlich noch.
Gegessen wird von Melamin-Geschirr, dazu gibt es Melamin-Gläser und Besteck aus Schweden. Das alles gibt es in tausendfacher Ausführung zum Beispiel bei Camping Berger oder Camping Wagner. Uns ist wichtig, dass alles bruchfest ist und einen eingearbeiteten Silikonring gegen Rutschen und Klappern hat – danach entscheidet nur noch der persönliche Geschmack. Ihr ahnt es schon, wir haben uns für ein schlichtes steingrau entschieden. Und weil wir im Steyr etwas mehr Platz haben als bisher im Defender, haben wir diesmal gleich für Besucher mitgeplant. Da unser zweiter Kaffee des Tages häufig mit uns auf Fahrer- und Beifahrersitz dem ersten Highlight des Tages entgegenfährt, gibt es zusätzlich Thermobecher von Primus. Apropos Kaffe: zu Hause genießen wir Kaffee und Espresso aus einem Kaffeevollautomaten. Das wollen wir bei längeren Reisen nicht missen und werden uns zukünftig aus der „Esperto Caffè“ von Tchibo verwöhnen lassen – ganz stilecht aus Espresso-Tässchen mit unserem Mzungu-Logo.

Zum Kochen haben wir uns für das Topfset Tefal Ingenio entschieden – wir möchten es sowohl auf unserem Gasherd als auch auf der Induktionskochplatte nutzen und in den Backofen stellen können, denn wir lieben Aufläufe, selbstgebackenes Brot, ja, und Cremesuppen. Also brauchen wir auch einen Stabmixer. Und dann kommt noch ganz viel Kleinkram: Messer, Schneidbrettchen, Reibe, Spar- und Gemüse-Schäler, Durchschlag, Topflappen, Untersetzer, Sieb, Kochbesteck … und … so … weiter.

Jetzt nur noch einräumen und es kann bald los gehen. Was fehlt werden wir auf unserer ersten Reise vermutlich sehr schnell feststellen und berichten.