Zwischenzeitlich haben uns Bilder vom Verschränkungstest erreicht. Wozu nochmal Verschränkung? Der Hintergrund ist einfach; je besser sich im Gelände die Achsen zueinander verschränken können und je mehr Bodenunebenheiten die Federn ausgleichen, desto besser bleiben die Räder am Boden und desto länger bleibt der Vortrieb erhalten.
Der Hintergrund des Tests ist, einerseits dies zu erproben; andererseits muss gerade bei einem Fahrzeug mit einem so individuellen Aufbau sichergestellt sein, dass auch im Gelände alles hält und nichts schleift. Kritisch sind dabei neben den Rädern und Radhäusern auch der Durchgang zur Kabine und alle Leitungen und Kabel.Zudem haben wir unser Fahrzeug mittlerweile erfolgreich als „geländegängiges Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz“ zulassen können. Mzungu gilt als Wohnmobil und ist damit von LKW-Maut und Sonntagsfahrverboten ausgenommen; mit der EG-weit neuen, eingetragenen Fahrzeugklasse M1G ist das auch im europäischen Ausland erkennbar (bei der alten deutschen Fahrzeugklasse „So.-Kfz. Wohnmobil“, die außerhalb Deutschlands keine Gültigkeit mehr hat, wäre das weniger eindeutig gewesen). Unser zulässiges Gesamtgewicht liegt gemäß der neuen Einzelabnahme jetzt bei 11,5t, das Leergewicht bei knapp 8,8t – ein Wert, mit dem wir sehr zufrieden sind und der reichlich Reserven lässt. Die Länge liegt bei „kompakten“ 7,30m, die Breite bei 2,50m und die Höhe bei 3,70m.
Versichert haben wir unseren Mzungu über Jahn & Partner bei der Nürnberger, denn wir wollen in Afrika und Asien unterwegs und versichert sein. Für Südamerika werden wir uns eine andere Lösung überlegen müssen.
In ein paar Wochen wird unser Fahrzeug auf der Homepage wohl als Bocklet DAKAR 730 zu finden sein.