Die italienische Mittelmeerinsel Sardinien ist keine 300 km lang und knapp 150 km breit und wird auf Grund der landschaftlichen Vielfalt auch der „kleine Kontinent“ genannt: schroffe Bergformationen, traumhafte Hügellandschaften, wundervolle Grotten, fjordartige Steilküsten und endlose Sandstrände mit türkisfarbenem Meerwasser. Die Insel hat die Form eine Schuhsohle und wurde von den Griechen daher Ichnusa genannt – heute der Name des lokalen Bieres. Wie überall auf der Welt wurde auf Sardinien über Abholzung, Brandstiftung, Überweidung, Tierjagd etc. viel ökologischer Schaden angerichtet. Heute werden Umweltschutz und Ökotourismus groß geschrieben.

Auch kulturell gibt die Insel einiges her: Etwa 1.800 v. Chr. bevölkerten die Nuraghen die Insel. Ihre Herkunft ist ebenso ungeklärt, wie ihr Verbleib. Errichtet haben sie gewaltige Steinformationen, die ebenfalls Nuraghen genannt werden und von denen es tausende auf der Insel gibt – Ausgrabungsstätten von Wehrtürmen, umgeben von einem Ring weiterer Türme sowie Wohnhütten rund um die so entstandenen Burganlagen. Eine der bedeutendsten ist Su Nuraxi, die wir besichtigen werden.
900 v. Chr. ließen sich die Phönizer auf Sardinien nieder und vertrieben die einheimische Bevölkerung ins Binnenland. Ca. 200 v. Chr. übernahmen die Römer die an Rohstoffen reiche Insel (Blei, Zink, Silber, Obsidian, Braunkohle). Hiervon zeugt die Ausgrabungsstätte Tharros, einst die bedeutendste phönizisch-römische Hafenstadt Sardiniens, die später verlassen wurde und die wir ebenfalls anschauen möchten.
Es folgte für Sardinien eine kriegerische, wechselhafte Geschichte unter der Verwaltung von Genua, Pisa, Spanien und Österreich, bis die Insel Teil des italienischen Einheitsstaates und nach dem zweiten Weltkrieg eine autonome Republik Italiens wurde.
Die Insel eignet sich ideal für eine 2-wöchige Erkundungstour im Auto – ob man das unbedingt zwischen Mitte Juni und Mitte September machen muss, wenn tausende Italiener ihre Ferien auf der Insel verbringen und wenn die Landschaft unter strahlend blauem, regenlosem Himmel bei bis zu 40 Grad verbrennt, sei dahingestellt.
Nach sieben Stunden erreichen wir aus Livorno kommend mit der Fähre die sardinische Hafenstadt Olbia, finden nach Verlassen der Fähre einen ruhigen und dank der Unterlegkeile ebenen Stellplatz direkt am Strand und freuen uns bei einem Aperol Spritz darauf, die Insel für knapp zwei Wochen erkunden zu dürfen und mit ein wenig Strandtourismus zu starten.





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