Neuigkeiten aus Koblenz: Außen

Anfang März hielt es uns nicht mehr daheim, und wir mussten den Fortschritt am Fahrzeug vor Ort in Koblenz wieder in Augenschein nehmen. Es hat sich eine Menge getan!

Der Ersatzradhalter ist komplett fertig montiert, und der Kettenzug zum Montieren des 140kg schweren Ersatzrads liegt bereit. Auch der Unterfahrschutz ist montiert; später wird er sich ohne Werkzeug verstellen lassen, um bei Geländefahrten den hinteren Böschungswinkel nicht zu reduzieren. Die speziell angefertigten Tanks mit rund 475l Volumen sind schwarz lackiert und mit ihren Konsolen am Fahrzeug montiert; wie gewollt, greifen sie die Kontur des hinteren Radhauses auf. Und auch die Alu-Staukisten sind fertig und probeweise angebracht. Auch diese passen perfekt; vor der endgültigen Montage werden sie noch passend zum Fahrzeug schwarz lackiert.

Viel ist außen nicht mehr zu tun; vor der Treppe fehlt noch eine letzte Staukiste, hinten eine Abschleppöse, und wir denken noch über eine Schutzplatte unter den Tanks nach. Dann noch die Kennzeichen dran und los … na ja, fast …

Soll ich da mal so ein ganz frisches Steingrau empfehlen?

Ganz so trist wie in Loriots „Ödipussi“ ging es nicht zu, als wir uns im Herbst 2018 eine Außenfarbe für unseren LKW ausgesucht haben. Eine „bunte“ Farbe kam nicht in Frage; und von einem ins grüne oder beige gehenden Farbton haben wir abgesehen, um keine Verwechslung mit einem Militärfahrzeug zu riskieren. Zu dunkel sollte es auch nicht sein, um ein Aufheizen in praller Sonne zu verhindern – damit sind wir schlussendlich bei einem hellen Grau mit leichtem Einschlag Richtung beige gelandet. Genau genommen ist es der RAL-Farbton 7030 „Steingrau“ geworden – Herr Winkelmanns Ratschlag war also nicht der schlechteste …

Nun steht die Auswahl der Beläge von Tisch und Arbeitsplatte an. Natürlich ist die Auswahl wieder unendlich, und nach erster Sichtung bleiben mehr als zehn Muster übrig, die uns gefallen. Einen Boden hatten wir beim letzten Besuch in Koblenz schon ausgesucht und uns für eine robuste Holzoptik entschieden, die dem Steingrau der Außenlackierung sehr nahe kommt. Arbeitsfläche und Tisch bekommen nun die gleiche Tonalität, aber dunkler und in einem Stein-Look, damit das Innere nachher nicht zu eintönig und trist wirkt. Außerdem ist der Plan, alles mit einem weinroten Polster und Vorhang zum Bett aufzulockern. Damit hoffen wir auf einen eleganten, modernen und trotzdem nicht zu sterilen Look.

Der Ausbau schreitet voran

Wir haben neue Fotos aus Koblenz bekommen! Der Innenausbau schreitet unaufhörlich voran – auch wenn es uns sehr langsam vorkommt, was aber vermutlich mehr an unserer Ungeduld als an der tatsächlichen Geschwindigkeit liegt …

Aussen_neuAußen am Fahrzeug ist nun der Ersatzradträger montiert, der sich perfekt an die Außenwand anschmiegt. Die sieben Stufen, die man emporsteigen muss, um das Fahrzeug zu betreten, haben uns wieder die Größe des Fahrzeugs vor Augen geführt … es beschleicht uns immer wieder eine gewisse Ehrfurcht, wenn uns bewusst wird, worauf wir uns da eingelassen haben.

Innen_neuInnen ist zu erkennen, dass unser späteres Bett einen kojenartigen Durchstieg bekommt. Wir werden einen Vorhang anfertigen, um auch optisch eine Trennung zum Wohnraum möglich zu machen. Zudem ist die Truma 4e jetzt verbaut, unsere gas- und strombetriebene Luftheizung, die auch warmes Wasser für die Dusche erzeugt. Nicht zu verwechseln mit der zusätzlichen Wasserheizung von Eberspächer (siehe unseren Blog zur Heizung). Von dieser sind rechts und links schon die späteren Heizkörper, die sogenannten Konvektoren, zu sehen. Diese sorgen für gleichmäßige mollige Wärme im Innenraum. Erzeugt wird die Wärme mit Diesel – oder mittels Wärmetauscher mit der Abwärme des Motors.