Neuigkeiten aus Koblenz: Innen

Auch innen hatte sich Anfang März schon viel getan: Im Wohnbereich ist der Korpus der Hängeschränke montiert, im Schlafbereich ist der Schrank im Fußbereich bereits komplett fertig. Vor dem Durchstieg zum Bett sind am Boden die Fächer für die späteren Lithium-Batterien zu erkennen; links daneben findet sich der Hauptteil der Elektroinstallation für 24V und 230V und rechts die Truma Heizung, die warme Luft und warmes Wasser zum Duschen erzeugt.

Blick-nach_hinten_innen

Elektro

Beim Blick nach vorn lässt sich gut die Größe des Bads erahnen. Mittlerweile ist auch unsere Trocken-Trenntoilette positioniert, die vielleicht optisch keine Bereicherung darstellt, aber große Vorteile bzgl. Installation und vor allem Wasserverbrauch mit sich bringt (siehe hier).

Blick-nach_vorne_innen

Ferner sind die zusätzliche Eberspächer Heizung samt Wärmetauscher und zusätzlicher Umwälzpumpe für die Konvektoren im Innenraum montiert. Auch alle zugehörigen Leitungen sind verbaut. Soll jetzt beispielsweise der Motor-Kühlkreislauf vorgewärmt werden, bleibt die Umwälzpumpe für den Innenraum aus, und ein Ventil im Motor-Kühlkreislauf vorn am Kühler wird geöffnet. Beim Heizen des Innenraums bleibt das Ventil zu, aber die Umwälzpumpe wird eingeschaltet; und wenn der Motor die Kabine heizen soll, bleibt die Heizung aus, aber die Umwälzpumpe an (siehe hier). Eigentlich ganz einfach … Nichts davon ist in einem konventionellen Wohnmobil möglich, aber genau diese Optionen machen unseren LKW weltreisetauglich und geeignet für alle Temperaturen.

Neuigkeiten aus Koblenz: Außen

Anfang März hielt es uns nicht mehr daheim, und wir mussten den Fortschritt am Fahrzeug vor Ort in Koblenz wieder in Augenschein nehmen. Es hat sich eine Menge getan!

Der Ersatzradhalter ist komplett fertig montiert, und der Kettenzug zum Montieren des 140kg schweren Ersatzrads liegt bereit. Auch der Unterfahrschutz ist montiert; später wird er sich ohne Werkzeug verstellen lassen, um bei Geländefahrten den hinteren Böschungswinkel nicht zu reduzieren. Die speziell angefertigten Tanks mit rund 475l Volumen sind schwarz lackiert und mit ihren Konsolen am Fahrzeug montiert; wie gewollt, greifen sie die Kontur des hinteren Radhauses auf. Und auch die Alu-Staukisten sind fertig und probeweise angebracht. Auch diese passen perfekt; vor der endgültigen Montage werden sie noch passend zum Fahrzeug schwarz lackiert.

Viel ist außen nicht mehr zu tun; vor der Treppe fehlt noch eine letzte Staukiste, hinten eine Abschleppöse, und wir denken noch über eine Schutzplatte unter den Tanks nach. Dann noch die Kennzeichen dran und los … na ja, fast …

Soll ich da mal so ein ganz frisches Steingrau empfehlen?

Ganz so trist wie in Loriots „Ödipussi“ ging es nicht zu, als wir uns im Herbst 2018 eine Außenfarbe für unseren LKW ausgesucht haben. Eine „bunte“ Farbe kam nicht in Frage; und von einem ins grüne oder beige gehenden Farbton haben wir abgesehen, um keine Verwechslung mit einem Militärfahrzeug zu riskieren. Zu dunkel sollte es auch nicht sein, um ein Aufheizen in praller Sonne zu verhindern – damit sind wir schlussendlich bei einem hellen Grau mit leichtem Einschlag Richtung beige gelandet. Genau genommen ist es der RAL-Farbton 7030 „Steingrau“ geworden – Herr Winkelmanns Ratschlag war also nicht der schlechteste …

Nun steht die Auswahl der Beläge von Tisch und Arbeitsplatte an. Natürlich ist die Auswahl wieder unendlich, und nach erster Sichtung bleiben mehr als zehn Muster übrig, die uns gefallen. Einen Boden hatten wir beim letzten Besuch in Koblenz schon ausgesucht und uns für eine robuste Holzoptik entschieden, die dem Steingrau der Außenlackierung sehr nahe kommt. Arbeitsfläche und Tisch bekommen nun die gleiche Tonalität, aber dunkler und in einem Stein-Look, damit das Innere nachher nicht zu eintönig und trist wirkt. Außerdem ist der Plan, alles mit einem weinroten Polster und Vorhang zum Bett aufzulockern. Damit hoffen wir auf einen eleganten, modernen und trotzdem nicht zu sterilen Look.